Hörner

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chris
Re: Jetzt sehe ich schon Klarer (269 mal gelesen)15.09.2014, 19:39:59
Kay das ist ganz einfach,die Hornlänge bestimmt mitunter die untere übertragbare Frequenz !!Die kann ich mit der Trichterkonstante einstellen

Den Hornmund (Umfang ,Fläche)muss mann auch auf eine mindest untere Grenzfrequenz legen,damit die Tiefen Frequenzen übertragen werden.

oder lieg wieder falsch...

Grüsse Chris

Kaspie
658 Beiträge

Re: Jetzt sehe ich schon Klarer (444 mal gelesen)15.09.2014, 19:20:54
Chris,
Du hast die Trichterfrequenz/Konstante geändert, nicht die Hornmundfläche
Du hast einmal die Fläche des Hornmundes und einmal die Frequenz ( Konstante) mit der sich das Horn öffnet,
Das Eine hat erst einmal nichts mit dem Anderen zu tun.

Kay
chris
WE22a Konstantengeschwaffel ! (285 mal gelesen)15.09.2014, 19:00:11
Hi Kay

heute war nix mit Alufüsse.


Konnte ein Programm ausfinding machen Freeware"Basscad" da kann mann "Konstanten K" einstellen.Cool. ist mir gar nicht aufgefallen,ich hatte es selten zu Frequenzweichenberechnung benutzt
http://www.selfmadehifi.de/basscad.htm

Berechnung Horn(WE22A) Freistehend:
Also mit Hornhalsfläche 1zoll=5.1cm2 Hornmund 70x70cm 0,5m2 habe ich die Trichterkonstante auf K 5.1 fu138Hz eingestellt.Die Hornlänge wird 135cm

Mit Trichterkonstante K 3.2 fu 87Hz wird die Hornlänge 2.17cm.

Jetzt frage ich mich mit welcher Trichterkonstante das WE22A berechnet wurde?es kommen ja unterschiedliche Hornlängen heraus.

eigentlich würde ich die Trichterkonstante auf die Hornmundfrequenz 137Hz legen ,das Horn wird dann 135cm Lang.



Gruss Chris


Kaspie
658 Beiträge

Re: mir raucht der Kopf (450 mal gelesen)15.09.2014, 17:20:04
Tja Chris,
in der Zielgerade rechts ranfahren und den Motor aus stellen
Ich hätte jetzt in der nächsten Runde das Sato-Horn berechnet und Dir den letzten Part des Hornhalses überlassen ( gebogen statt gerade ).
Aber so ein Hifi-Rack macht la auch schöne Musik

LG
Kay
chris
Re: mir raucht der Kopf (264 mal gelesen)15.09.2014, 14:17:15
Manches ist für mich etwas schwer zu verstehen,die Hornsachen aus dem Klinger 105 finde ich gut beschriebenna ja ich möchte trozdem noch Versuchen nach der Formel die Teilflächen berechnen zu können.

aber Heute und die Woche werde wohl noch andere schöne sachen machen,mein Hifirack bekommt neue Alufüsse,bis denne mal...


Gruss Chris
Kaspie
658 Beiträge

Re: mir raucht der Kopf (463 mal gelesen)15.09.2014, 13:57:36
ich verfolge einen etwas anderen Weg,ich möchte auch die Formeln verstehen und danach Rechnen.z

Und diesen Weg möchte ich mit dir gehen
Bei 70x70cm (0,5m2)bei 100Hz oder 200Hz ändert sich die Hornlänge stimmt.andere Frequenzen ergeben andere Hornlängen.

Das ist der zweite Schritt gewesen!
Die Länge eines Hornes wird über den Hornhals, den Hornmund und der Konstante bestimmt.
Wobei bei bleibender Konstante der HM und HH alleine die Länge bestimmen.
Bei gleichen HM und HH nur über die Konstante.

Ist im Prinzip ganz einfach. Der gordische Knoten muss nur platzen
Du brauchst zwei feste Parameter, um ein Horn zu berechnen.
1. Der Hornhals, der abhängig vom DKT ist
2. Der Hornmund, den Du schon festgelegt hast.

3. Die Frequenz ist variabel und darüber kannst Du die Hornlänge bestimmen.
Mit der Schrittgröße stellst Du die Feinheiten ein, wo Du die Fläche auf X ablesen kannst.

Spiel mal etwas rum und vergleiche das mit den Formeln. Du bekommst ein Gefühl dafür. Die anderen Konturen blendest du am Besten erst einmal aus.

Ich finde es gut , dass Du Dir die Mühe machst, die im Hornthema einzuarbeiten.
Es ist spannend . Die Formeln sind dabei ein Kindergeburtstag. Diese benötigst du später nur sehr bedingt. Steht ja irgendwo geschrieben und man brauch sie nicht auswendig zu lernen
Spannender wird es, wenn es ins Eingemachte geht: Hörner nachrechnen.

Kay




LG
Kay
chris
Jetzt sehe ich schon Klarer (284 mal gelesen)15.09.2014, 13:41:24
Jetzt sehe ich schon Klarer

Wie ich sehe bleibt aber bei der Exelberechnung die Mundöffnungsfläche gleich !von 100Hz auf 200Hz verkürzt sich das Horn ,das wäre logisch...

aber kann das stimmen das die Mundöffnungsfläche gleich bleibt?sie müsste doch kleiner werden ?

am liebsten würde mir einen

Gruss Chris
chris
mir raucht der Kopf (282 mal gelesen)15.09.2014, 13:08:25
Hi Kay,
Bei 70x70cm (0,5m2)bei 100Hz oder 200Hz ändert sich die Hornlänge stimmt.andere Frequenzen ergeben andere Hornlängen.

mir raucht trozdem der Kopf... ich verfolge einen etwas anderen Weg,ich möchte auch die Formeln verstehen und danach Rechnen.zur Not würde ich mir AJ Horn kaufen,damit ist doch bestimmt alles möglich....

Gruss Chris
Kaspie
658 Beiträge

ich bin klein, mein... (480 mal gelesen)15.09.2014, 12:32:54
Herz ist schmutzig, ich könnt´schon wieder-ist das nicht putzig ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Exponentialfunktion

Konzentrier Dich bitte auf die Formeln, die ich Dir gegeben habe und nicht darauf, mir die Hornfunktionen zu erklären-Du verzettelst dich ( und ich kann sie schon seit fast 30 Jahren )
Die Konstante K errechnest Du aus der Frequenz, mit der Du das Horn berechnen möchtest und multiplizierst diese mit der Kreiszahl Pi x4. Das Ergebnis teilst Du durch die schallgeschwindigkeit.
Bei festgelegter Hornmundfläche ( bei dir 70 x70 cm ) änderst Du über diese berechnete Hornkonstante, wie lang das Horn wird.

Nimm die Tabelle zur Hilfe. Sie ist selbsterklärend.
Gib als Frequenz mal unterschiedliche Daten ein ( nimm die 100,200 und 300Hz) und schau , an welche Koordinate x die Fläche der gewünschten Fläche 70cm x 70cm=4900cm liegt. Du kannst dabei die Schrittgröße anpassen. Sie verfälscht das Ergebnis nicht!

LG
Kay

chris
Hornflächenberechnung mit eulersche Zahl 2,718 (281 mal gelesen)15.09.2014, 11:54:07
So da wir ein exponentieles Horn wie das WE22A zu Fuß berechnen wollen(Hornflächenberechnung vom Hornhalsanfang),erstmal ohne (Exeltabelle)habe ich diese Formel aufgeriffen die im Bild abgebildet ist.


Leider komme ich mit dieser Formel nicht ganz zurecht.,(wie ich die Zahlen im Taschenrechner eingeben muss ist mir unklar)Sie müsste aber Stimmen da ich sie auch woanders finde.

e=Eulersche Zahl 2,718
x=Trichterlänge(vom Hornhalsanfang)?

viel Spass !!!

http://de.wikipedia.org/wiki/Horn_%28Lautsprecher%29




Kaspie
658 Beiträge

Re: Schneckenhorn (498 mal gelesen)14.09.2014, 21:46:55
Na,
was ist den Fg?
Schau mal in meiner Tabelle
Die Formel für m(k) ist: =4*3,14*f/340
Und Zelle B4 ist "f".

Allerdings ist die Frequenz von der Konstante immer noch nicht die des Hornmundes ( bis auf die Ausnahme, wenn Du diese genau so festlegst )

Elrad S. 57
RPB 105 S. 50 u.51

Das Sato hat eine Hornmundfrequenz von ca 100Hz.
Die Hornkonstante ändert sich aber vom Hornhals zum Hornmund von 90 Hz auf 96 Hz. Es öffnet sich also schneller und wird somit kürzer
Kay
chris
Re: Schneckenhorn (407 mal gelesen)14.09.2014, 21:07:43
Sie hier Kay

http://www.hornlautsprecher.de/kapitel322.htm

oder im Klinger Buch

so bis dann mal

Gruss Chris

chris
Re: Schneckenhorn (420 mal gelesen)14.09.2014, 20:50:18
Ich muss dich leider enttäuschen die Hornkonstante(k) wird durch die Hornmundgrenzfrequenz bestimmthabs nachgerechnet ,irgendwas läuft wohl nicht richtig,oder ich mache nen Fehler....bis die Tage.....muss vom PC weg.....

Gruss Chris
Kaspie
658 Beiträge

Re: Schneckenhorn (631 mal gelesen)14.09.2014, 20:31:03
Wenn du den Hornmund verkleinerst, veränderst Du die Hornmundfrequenz, aber nicht die Hornkonstante.
Beweis:
Nimm die Tabelle und berechne ein Horn. Jetzt lässt du vom Hornmund einfach ein paar cm auf x weg.
Hat sich deswegen die Rechnung auch geändert?
Nun lehrt aber die Praxis, daß man die Hornmundgrenzfrequenz tiefer legen sollte als die niedrigste zu übertragende Frequenz, wenn man Frequenzgangwelligkeiten vermeiden will. Das erscheint mir Logisch

Im Bassbereich leider nicht unbedingt praktikabel.
Ein 40 Hz Horn hat eine quadratische Hornmund von 85 x 85 cm ( Lamda/8)
Bei 30 Hz sind es 113 cm. Möchtes Du das mal mit einem 38 cm Chassis , HH Fläche 50%ausrechnen? Ich kann das grob ermitteln, welches Nettovolumen das wird. Willst Du nicht haben
Bei einem Mitteltonhorn wird eine Frequenzweiche vorgesetzt

LG
Kay
chris
Re: Schneckenhörner lohnen sich! (432 mal gelesen)14.09.2014, 20:25:38
Hallo,
Plüschisator ich bin gerade am Begreifen und Lernen....Wenn ich die Theorie erlernt habe,werde ich mir versuchen die WE22A Schneckenhorn Kontur Maßstabsgerecht auf Pappe einzuzeichnen ,das ganze wird dann auf Holz übertragenDenke so in 5cm schritten

es wird schon irgedwie klappen....

Gruss Chris
plüschisator
223 Beiträge
Schneckenhörner lohnen sich! (490 mal gelesen)14.09.2014, 20:09:04
Der weitere Verlauf dieses, hoffentlich bald konkreter werdenens Projektes, wird von mir aufmerksam verfolgt werden- sehr spannend!
Aufwendig, aber lohnend. Ich hatte mal die Gelegenheit, eine sehr liebevoll aufgebaute Kette zu hören, in der lautsprecherseitig eine VOTT mit diesem Horn werkelte. Das passte optisch und klanglich sehr gut, vor allem die Körperhaftigkeit von Stimmen hatte es mir bei dieser Kombi angetan. Da hatte ein Bariton auch wirklich Bruststimme, desgleichen ein Sopran, was ja von vielen Hörnern mal eben unterschlagen wird.
Also, legt los, das klappt schon.
chris
Re: Schneckenhorn (441 mal gelesen)14.09.2014, 19:54:42
Kay,
Ich denke es ist anders ,logisch wenn ich den Hornmund(und länge) verkleinere ,wird die abzustrahlende Frequenz auch kleiner.Die Hornkonstante (K)müsste aber auch kleiner werden,weil wenn ich die Hornkonstante mit der unteren Hornmundgrenzfrequenz ausrechne.....wird sie kleiner.

villeicht wieder nen Denkfehler .......

Nochwas gefunden von P.Krips:
Nun lehrt aber die Praxis, daß man die Hornmundgrenzfrequenz tiefer legen sollte als die niedrigste zu übertragende Frequenz, wenn man Frequenzgangwelligkeiten vermeiden will. Das erscheint mir Logisch

Gruss Chris
Kaspie
658 Beiträge

Re: Schneckenhorn (644 mal gelesen)14.09.2014, 19:18:21
Nein,
Die Hornmundfrequenz verändert sich bei Hörnern, wenn man sie willkürlich verkürzt. Die Hornkonstante oder deren Frequenz bleiben dabei unberücksichtigt.

Dies wird bei BL-Hörnern so gemacht. Dort liegt die Trichterwellengrenzfrequenz sehr niedrig, der Hornmund ist dabei rechnerisch wesentlich zu klein ( auch bei Lamda/8).
Dies ist aber ein anders gelagertes Thema, da wir bei Mitteltonhörnern mit Lamda/1 rechnen.
Kripston, hier Peter Krips, hat es sehr gut im Parallel-Forum aufgezeigt;
ab Post 45
http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?t=8004&page=3

Nimm das BK201 und das BK203 und vergleiche es .

LG
Kay
Kaspie
658 Beiträge

Re: Trichterfrequenz und Hornmundfrequenz (495 mal gelesen)14.09.2014, 18:38:26
Ja,
das macht die Theorie leider nicht leichter.
Aus diesem Grund habe ich die Exceltabelle ( noch unter Win3.11 ) erstellt. Das war so Anfang/ Mitte der 90 er.
In den Jahren habe ich sie immer wieder aktuallisiert und auch vereinfacht.
Formeln habe ich umgestellt und die Richtigkeit überprüft.
Du siehst auch, dass ich mehrere Konturen direkt miteinander vergleichen kann.

Bei Hornberechnungen sollte man eine Sprache sprechen.

Komplizierter ( aber nicht unbedingt schwierig ) wird es, wenn man die Trichterwellengrenzfrequenz festlegen möchte. Soll sie jetzt größer, gleich oder kleiner als die Hornmundfreuenz sein?
Hier hilft es manchmal, solch Hörner einfach durchzurechnen und daraus Rückschlüsse zu bilden.
LG
Kay
chris
Re: Trichterfrequenz und Hornmundfrequenz (284 mal gelesen)14.09.2014, 18:21:59
Puh das ist ein durcheinander ....Kay..

aber Hornmundfrequenz ist nicht die Trichtergrenzfrequenz?

ich denke mann kann das zweideutig sehen interpretieren

Gruss Chris
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