Hörner

Chronologische Ansicht

Sie sind nicht angemeldet
Wie suche ich richtig? Seite 20 von 791     << < > >>

AutorNachricht
Kaspie
825 Beiträge

Re: - Horn - (1143 mal gelesen)13.11.2015, 19:19:53
Hallo Klumbo,
eine Jensen Imperial im KK Design?
Da war aber einer kreativ

LG
Kay
Klumbo
33 Beiträge
Re: - Horn - (759 mal gelesen)13.11.2015, 09:29:09
oben noch eine Schallführung dran, und
fertig ist der Kuppler.....

http://www.decware.com/newsite/images/Imperial_042402.jpg.jpeg

das "g" ans "jpeg" bitte selbst anfügen.......( erledigt. Kaspie )


gruss klumbo
Kaspie
825 Beiträge

Re: Olson/Nagaoka - Horn - (1202 mal gelesen)08.11.2015, 13:53:50
Hallo Peter,
Ein bisschen Kreativität und Phantasie gehört schon dazu.
Die Mundfläche muß angepasst werden. Das sollte aber das geringste Problem darstellen.
Mundfläche geht bei Klason nach unten weg. Hier sollte die Mundfläche nach hinten abstrahlen?

Es bleibt aber trotzdem ein zu kleines Horn
Es sollte auch nur als Beispiel dienen. Die Nagaoka - Hörner sind ganz normale BL-Hörner.
Schau Dir mal das JBL 4520 an


Mittig durchsägen, kopfüber aufstellen und die Breite an den Treiber anpassen.
Schon hätten wir ein " Kaspie" Horn

LG
Kay
P.Krips
273 Beiträge
Re: Olson/Nagaoka - Horn - (736 mal gelesen)08.11.2015, 11:22:21
Hallo Kay,

mach das vordere Brett weg und stell die Kiste aufrecht.Vergleiche es dann mit den Nagaoka-Hörnern. Ist nicht viel Unterschied.


Sorry, aber nicht so wirklich.
Dadurch wird das Klason deutlich kürzer und die Mundfläche verkleinert sich.
Sieht dann im Vergleich zum Olson so aus:
Grau stehendes Klason, schwarz Olson:


Wenn das Klason normal auf dem Boden steht, würde der Vergleich so aussehen:


Sollte es aber um Klang gehen, würde sich anbieten, die Fostexe in CB-Satelliten zu packen und das Klason mit einem Doppelschwingspulentreiber mono unterhalb 200 Hz in der Original-FL-Variante einzusetzen.
Hier mal die Simu des Original-FL-Klason im Vergleich zum Olson,
hier allerdings grau Olson, schwarz Klason.



Gruß
Peter Krips



Kaspie
825 Beiträge

Re: Olson/Nagaoka - Horn - (1176 mal gelesen)05.11.2015, 20:53:19
Hallo Peter,

mach das vordere Brett weg und stell die Kiste aufrecht.Vergleiche es dann mit den Nagaoka-Hörnern. Ist nicht viel Unterschied.

LG
Kay
hifiharp
125 Beiträge
Re: Olson/Nagaoka - Horn - (938 mal gelesen)05.11.2015, 20:04:48
Schön, schön,

das Breitbänder wenig Bass liefern war klar. Das sie laut können auch.
Sie sind eben doch keine EierlegendenWollMichSäue erst recht.

Aber sie können sehr schön Räumlichkeit!

Alternativ eine Koax in einem Bassreflexgehäuse. Langweilig?
Macht mehr Bass und wenn der Hochtontreiber / Horn funktioniert klingt es auch.

Gruß
Hifiharp

P.S. Wenn Peters Simulationen mit Raum und Dämmung stimmen, dann
könnten die Teile im Raum 40Hz recht laut produzieren.
Freistehen fehlt den Teilen dann natürlich einiges. Vielleicht liegt da der Hase im
Pfeffer!
Floyd Toole läst grüßen.




P.Krips
273 Beiträge
Re: Olson/Nagaoka - Horn - (733 mal gelesen)05.11.2015, 19:59:08
Hallo Kay,
deinen Vorschlag mit dem Klason verstehe ich nun nicht wirklich.
Das ist ein FL-Horn für einen 250er Treiber.
Kenne das Teil gut, habe ich selbst mal gebaut und gehabt....

Gruß
Peter Krips
Klumbo
33 Beiträge
Re: Olson/Nagaoka - Horn - (705 mal gelesen)05.11.2015, 18:59:36
Hi Hifiharp.....
hier war mal ein Breitbandkünstler im Forum,
glaube "Validator" hieß er, und er trieb sich
auf einigen von Theos Hifi-Messen rum.
Einige von diesen Nagaoka-Dingern hab ich da
gehört..
nur.... wenn man den Breitbänder einfach in
eine Milchtüte einbaut und den Bass auf irgendwas
Anderes umlenkt.... Subwoofer.... oder halt nen
20er unter Tisch oder so.... dann klang das
auch einfach super und man fragt sich, ob
sich der ganze Aufwand lohnt.
Da erinnere ich gleich noch an das "Buschhorn"
oder Vergewaltigung eines Mini-Speakers.....

gruss Klumbo )))
Kaspie
825 Beiträge

Re: Olson/Nagaoka - Horn - (1144 mal gelesen)05.11.2015, 18:55:53
Hallo Hifiharp,
zwei ungedreht und aufeinandergesetzte Hörner ist jetzt nicht wirklich ein Hexenwerk.
Nimm das Klason-Horn und lass den Deckel weg und pass den Hornmund etwas an.
http://www.lup-berlin.de/archiv/Bausatz/klason.zip
Oder das Buschorn MK1 I oder II in der Breite anpassen
http://www.speaker-online.de/bauen/bhorn.htm
http://www.lautsprecherforum.com/forum/index.php?mode=thread&id=24
oder aber das Isophon H510

Die Breite legst Du so, dass die Hornhalsfläche x2 ungefähr zwischen 0,7 und 1 der Membranfläche liegt. Die Konturen kannst Du 1:1 übernehmen.

LG
Kay


hifiharp
125 Beiträge
Re: Olson/Nagaoka - Horn - (790 mal gelesen)05.11.2015, 18:29:22
Hallo Klumbo,


genau durch diese Seite: Frugal-Horn.com bin ich auf die Idee gekommen.
Lego für "große Jungens" das trifft es wohl sehr gut.
Die Teile sind eben gut nachzubauen. Keine Bretter mit Winkeln oder
andere Komplikationen.

Hier noch ein schöner Link: http://wodendesign.com/index.html

Die Vulkan sieht auch sehr schön aus. Da in der Konstruktion wenige
Winkel und Kehren in Horn / TML Kanal sind, dürften die Verzerrungen
deutlich geringen ausfallen.
Leider habe ich noch keinen Detailplan gefunden und £35 sind kein
Schnäppchen.

Was meint Ihr. Ist der Plan besser aus das Ursprungsgehäuse??

Gruß
Hifiharp
Klumbo
33 Beiträge
Re: Olson/Nagaoka - Horn - (606 mal gelesen)05.11.2015, 07:37:36
Die Hörnchen gibt es abgewandelt auch
in -schmal -mittel -breit:

http://www.frugal-horn.com/spawn.html

Viele Baupläne erinnern etwas an Lego für Erwachsene:
da sind teilweise Sägepläne dabei, um bei einer
handelsüblichen Holzplatte auch den letzten Rest
noch auszunutzen.

Und -a la "the swan" eher kleine Kunstwerke als
einfach Holzkisten. Gefaltet wie eine Serviette,
nebenbei halt Lautsprecher.

Die ganzen Serien "Fostex 3zoll in 800 Litergehäuse"
könnten irgendwelchen Bastelwettbewerben entsprungen sein.

gruss klumbo )


Kaspie
825 Beiträge

Re: Horn ist einfach (1081 mal gelesen)31.10.2015, 11:27:13
Hallo Peter,
Dennoch haben sich IMHO solche Monsterhörner....


Monsterhörner? Kommt auf die Betrachtungsweise an

Da das in TB 4 sichtbare "Transflex Bassreflex Transmission Line Unit" nennt man heute wohl "Tapped Horn".

Ja, Erstaunlich ist auch, dass solch alte Konstruktionen neu erfunden werden und als Eigenentwicklungen dargestellt werden.
Wir haben seit der Zeit des großem" www." die Möglichkeit im Netz zu recherchieren. Allerdings sehe ich auch eine virtuelle Mauer, die durch zwei verdiente Mitstreiter zu verschulden sind. Die Herren Thiele und Small. Diese Herren scheinen die Lautsprecher erfunden zu haben bzw. erst seit die Parameter entwickelt wurden, Lautsprecher bauen kann. Davor war ja nur "TRY & ERROR". So liest man jedenfalls immer in diversen Foren.
Nachbauwürdig finde ich die alten Teile nicht, das kann man heutzutage mit Simuprogs "passender" erledigen.

... um dann zu erkennen, dass man es nicht bauen sollte

Obwohl: Das BK 201 oder das Eckhorn TB 3 (wegen der einfachen Konstruktion) würden mich schon interessieren.
Das BK 201 war eben mein erster Lautsprecher, den ich gebaut habe (1983). Hier gefällt mit die Optik.....
Wenn ich allerdings in die "Vollen" greifen dürfte, würde ich auf die Qualität von je zwei 803er in einem 820 Kabinet zurückgreifen.


Man wird ja noch mal Träumen dürfen

LG
Kay
Kaspie
825 Beiträge

Re: Horn ist einfach (1053 mal gelesen)31.10.2015, 10:33:12
Das hatte ich auch so gedacht

LG
Kay
P.Krips
273 Beiträge
Re: Horn ist einfach (625 mal gelesen)31.10.2015, 09:00:08
Hallo Kay,

zu deinen Knoten:

Schöne Baupläne für BL Hörner finden sich hier:
http://www.tubebooks.org/file_downloads/Jensen_spkr_plans.pdf
http://aafradio.org/audio/Jensen_TB-1.html
http://aafradio.org/audio/Jensen_TB-3.html
http://aafradio.org/audio/Jensen_TB-4.html
Das Horn aus TB 1 ist schon eine Hausmarke.
Es wird noch unterstützt mit TB 4
TB 3 hat auch was


Nachbauwürdig finde ich die alten Teile nicht, das kann man heutzutage mit Simuprogs "passender" erledigen.
Dennoch kann man die Konstruktionen von 1952 als Inspiration nehmen, was Größe und Faltungsstrategien anbelangt.
Das Teil aus TB 1 hat ja brutto um die 860 Ltr und eine Mundfläche um die 8000 qcm, damals hat man wohl noch verstanden, dass Horn irgendwie nicht wirklich klein sein kann.
Das in TB 4 sichtbare "Transflex Bassreflex Transmission Line Unit" nennt man heute wohl "Tapped Horn".
Erstaunlich, wie alt die Idee schon ist.

Dennoch haben sich IMHO solche Monsterhörner heutzutage fast erledigt, stammen die Konstruktionen ja aus einer Zeit, als genügend Verstärkerleistung für den Heimbereich kaum und wenn doch nur zu heftigen Preisen verfügbar waren.
Verstärkerleistung ist heute ja kein Thema mehr und somit geht Pegel und Tiefgang im Bass heute doch einfacher und deutlich kompakter.
Wer allerdings auf schwindsüchtigen Röhrenverstärkern steht, für den können solche Konstruktionen dann doch wieder interessant sein.

Doch noch eine Anmerkung:
Knoten Nr. 3:
BL-Hörner sind für hohen Wirkungsgrad, aber auch hoher FU bekannt. Mit kleiner Leistung wird der Max. Pegel erreicht.
Knoten Nr. 4
BL-Hörner sind eher " Leisesprecher".

Jein, habe schon einige BL-Hörner mit BB's gehört (z.T. auch selbst gebaut/gehabt) , die absolut gesehen recht laut konnten, aber leider nicht verzerrungsarm.
Diese Verzerrungen werden ja gerne als "Impulsivität", "Feinauflösung" oder "Feindynamik" fehlinterpretiert.
Versucht man aber solche BL-Hörner im klirrarmen Hubbereich zu betreiben, bleibt in der Tat meist nicht mehr so schrecklich viel nutzbarer Pegel übrig.

Gruß
Peter Krips
Klumbo
33 Beiträge
Re: Horn ist einfach (627 mal gelesen)31.10.2015, 01:09:31
Die Bluemchen in -4- sind ja klasse...

gruss klumbo ))
Kaspie
825 Beiträge

Re: Horn ist einfach (1020 mal gelesen)30.10.2015, 17:10:37
Hallo Peter,
"Horn" hat bei mir nicht nur einen Knoten
Wenn ich eine Chassis mit hoher Güte habe, benötige ich keine Hornunterstützung um Bass zu reproduzieren.
Chassis mit niedriger Güte, wie z.B. die Lowther, benötigen für den Bass ein Horn.
Das ist Knoten Nr.1

Knoten Nr. 2:
Schmacks ist konzipiert für Chassis mit schwachen Antrieb. Widerspricht Knoten 1
Knoten Nr. 3:
BL-Hörner sind für hohen Wirkungsgrad, aber auch hoher FU bekannt. Mit kleiner Leistung wird der Max. Pegel erreicht.
Knoten Nr. 4
BL-Hörner sind eher " Leisesprecher".
Knoten Nr. 5
Wenn ich Hörner bauen möchte, die auch maximalen Pegel können, baue ich ein " HORN"; aber ein Echtes. Dafür habe ich aber keinen Platz.
Knoten Nr. 6
20 cm Chassis fallen raus.

Mein Horn ist ein FL-Horn mit einer Frequenz von ca.100-150 Hz und ca 320 L im Rücken als BR.
Hier sind saubere und unverzerrte 50 Hz mit einem Pegel zu erreichen, die ausreichend sind. Mit 75 W können Pegel bis über 120 dB/m erreicht werden. Bei unterhängiger Schwingspule (x max 4,3mm).
Für ein Kompaktlautsprecher nicht schlecht
Knoten Nr. 7

Peter,
im Prinzip sprechen wir die gleiche Sprache und haben die selbe Meinung zum Thema Basshorn.
Bei richtiger Auslegung des Chassis und vernünftigen Aufbau des Hornes ergibt sich die Betriebssicherheit von selber. Man hört es oder man hat an dem Hobby irgend etwas nicht richtig verstanden.

Schöne Baupläne für BL Hörner finden sich hier:
http://www.tubebooks.org/file_downloads/Jensen_spkr_plans.pdf
http://aafradio.org/audio/Jensen_TB-1.html
http://aafradio.org/audio/Jensen_TB-3.html
http://aafradio.org/audio/Jensen_TB-4.html
Das Horn aus TB 1 ist schon eine Hausmarke.
Es wird noch unterstützt mit TB 4
TB 3 hat auch was

LG
Kay
P.Krips
273 Beiträge
Re: Horn ist einfach (618 mal gelesen)29.10.2015, 17:38:11
Hallo Kay,
Wäre die mechanische Belastbarkeit für die Betriebssicherheit nicht relevanter? Die endet doch meist weit vor der Elektrischen.
..irgendwie hast du gerade einen Knoten.
Darum geht es doch gerade bei meinem Ansatz: Die mechanische und die elektrische Belastbarkeit gleich auszulegen.

Die Vorkammer ist die Druckkammer, die zwischen dem Treiber und dem Hornhals ( Anfang des Hornes ) sitzt?
Oder meinst Du die Luftkammer hinter dem Treiber?

Da geistern wohl beide Begriffe durch die Szene:
"Luftkammer hinter dem Treiber" und "Vorkammer" meint das Gleiche.
Die Kammer zwischen Treiber und Horn nennt man aber durchgängig "Druckkammer"

Warum muss ich einen 20 cm Basstreiber mit niedrigen Wirkungsgrad nehmen um ihn mit einem massiven Horn zu trimmen? Horn um des Hornes Willen?
Obwohl: Das ist auch ein Ansatz

Kann man machen, da solche Treiber meist mehr Hub können als Hochwirkungsgradtreiber, kann dann gaaaanz unten mehr Pegel ermöglichen.
Hat sich auch bei den Messungen und Simulationen für mein Scheunen-Schmackshorn gezeigt:
Der Treiber mit dem höchsten Qts und dem größten xmax hätte mehr Tiefgang und untenrum mehr Maxpegel ermöglicht. Da ich davon aber nur einen habe, ist ein anderes Treiberpaar aus dem Fundus verwendet worden.
"Drückt" auch ganz gut.....

Gruß
Peter Krips
Kaspie
825 Beiträge

Re: Horn ist einfach (1005 mal gelesen)29.10.2015, 16:03:45
Hallo Peter,


Wäre die mechanische Belastbarkeit für die Betriebssicherheit nicht relevanter? Die endet doch meist weit vor der Elektrischen.
Oder gehst Du in Deiner Betrachtungsweise nur von der simulationstechnischen Seite aus?

Begrifflichkeiten:
In den unterschiedlichen Artikeln werden gerne unterschiedliche Begrifflichkeiten verwendet, die gerne mal zu Verwirrung beitragen ( jedenfalls bei mir )

- Ist die Vorkammer zu groß macht der Treiber bei voller Ausnutzung der elektrischen Belastbarkeit unterhalb der Hornwirkung zu viel Hub und kann Schaden nehmen.
- Ist die Vorkammer zu klein, ist der Treiber zwar vor zu viel Hub geschützt, man würgt das Horn im unteren Nutzbereich dann aber ab.

Die Vorkammer ist die Druckkammer, die zwischen dem Treiber und dem Hornhals ( Anfang des Hornes ) sitzt?
Oder meinst Du die Luftkammer hinter dem Treiber?

Und, das habe ich im anderen Forum ja gezeigt, ist der Treiber untenrum nicht vor zu viel Hub geschützt, als Folge ist der UNVERZERRTE Maximalpegel bei den Teilen meist erschreckend niedrig, weil die Membran, durch den Zwang, auch hubintensiven Bass zu produzieren, schnell aus dem linearen Arbeitsbereich "heraushubt". Das gibt dann aber oberhalb des Basses massive Klirrprobleme, die man bei den üblichen Gleistsinusmessungen aber nicht sieht.


Naja, da wird es wohl einen Unterschied zwischen BL und FL-Hörnern geben?

Ich möchte jetzt aber mel eine ketzerische Frage stellen:
Warum muss ich einen 20 cm Basstreiber mit niedrigen Wirkungsgrad nehmen um ihn mit einem massiven Horn zu trimmen? Horn um des Hornes Willen?
Obwohl: Das ist auch ein Ansatz

LG
Kay
P.Krips
273 Beiträge
Re: Horn ist einfach (618 mal gelesen)29.10.2015, 08:24:43
Hallo Kay,
Hallo Peter,
das verstehe ich jetzt nicht.

wo ist das Problem ?
Mein Ansatz mit der Anpassung der Vorkammer geht davon aus, das Ding betriebsicher zu machen.
- Ist die Vorkammer zu groß macht der Treiber bei voller Ausnutzung der elektrischen Belastbarkeit unterhalb der Hornwirkung zu viel Hub und kann Schaden nehmen.
- Ist die Vorkammer zu klein, ist der Treiber zwar vor zu viel Hub geschützt, man würgt das Horn im unteren Nutzbereich dann aber ab.
Es geht darum, Treiberschutz und maximalen akustischen Output unter einen Hut zu bringen.


Ein Horn ist ein Flächentransformator und benötigt zur Musikreproduktion kaum Hub.
Bei einem BL-Horn, dass zu klein ist arbeitet die Membran auf einen Blindwiderstand hin und fungiert als Luftpumpe. Es tritt ein akustischer Kurzschluss auf,
Bei FL-Hörnern tritt dieses Phänomen eher nicht auf, da es ein geschlossenes System ist.
Bevor ich mit der max. elektrischen Belastbarkeit hantiere,möchte ich mal das Augenmerk auf den Wirkungsgrad eines Hornes richten. Das liegt bei " normalen " Lautsprechern um die 1%. Bei Hörnern kann es schon mal über 10% liegen und darüber.
Ich kann also mit einem Watt 80 dB/W/m erreichen oder auch 103dB/W/m.

Soweit ja Alles richtig, einen Hinweis noch:
Bei der Hubreduzierung durch ein Horn muss man schon differenzieren.
- Bei gleicher Eingangsleistung ist der Membranhub im Horn nicht wirklich deutlich vermindert, klar macht es dann mehr Pegel als andere Konstruktionen.

- Vergleicht man aber gleiche Pegel, benötigt das Horn, da lauter, dafür weniger Eingangsleistung und damit auch Membranhub.

Es kommt also auch auf die Betrachtungsweise an.

Bei einem BL-Horn, dass zu klein ist arbeitet die Membran auf einen Blindwiderstand hin und fungiert als Luftpumpe. Es tritt ein akustischer Kurzschluss auf,

Und, das habe ich im anderen Forum ja gezeigt, ist der Treiber untenrum nicht vor zu viel Hub geschützt, als Folge ist der UNVERZERRTE Maximalpegel bei den Teilen meist erschreckend niedrig, weil die Membran, durch den Zwang, auch hubintensiven Bass zu produzieren, schnell aus dem linearen Arbeitsbereich "heraushubt". Das gibt dann aber oberhalb des Basses massive Klirrprobleme, die man bei den üblichen Gleistsinusmessungen aber nicht sieht.

Horn( Bass) ist einfach. Nur in der gewünschten Umsetzung nicht oder kaum erreichbar.
Es bestehen immer physikalische Zusammenhänge zwischen Hornhalsfläche, Länge des Hornes und der Hornmundfläche. Dazwischen liegen etwas Mathematik und gesunder Menschenverstand.
Physik und Märchen liegen aber im HiFi-Sektor sehr nahe beieinander. Die Märchenerzähler wollen gerne die Physik mir rosaroten und geblümten Worten verdrängen. Was ja auch offensichtlich klappt



Gruß
Peter Krips
Kaspie
825 Beiträge

Re: Horn ist einfach (1139 mal gelesen)28.10.2015, 20:42:13
ich gehe das eher pragmatisch mittels Simuprog hornresponse an. Wo man dann letzlich landet, hängt vom Hubvermögen des eingesetzten Treibers ab.


Hallo Peter,
das verstehe ich jetzt nicht. Ein Horn ist ein Flächentransformator und benötigt zur Musikreproduktion kaum Hub.
Bei einem BL-Horn, dass zu klein ist arbeitet die Membran auf einen Blindwiderstand hin und fungiert als Luftpumpe. Es tritt ein akustischer Kurzschluss auf,
Bei FL-Hörnern tritt dieses Phänomen eher nicht auf, da es ein geschlossenes System ist.
Bevor ich mit der max. elektrischen Belastbarkeit hantiere,möchte ich mal das Augenmerk auf den Wirkungsgrad eines Hornes richten. Das liegt bei " normalen " Lautsprechern um die 1%. Bei Hörnern kann es schon mal über 10% liegen und darüber.
Ich kann also mit einem Watt 80 dB/W/m erreichen oder auch 103dB/W/m.
@Gino
die Problematik eines Basshornes hat Peter super beschrieben. Meine Fragen an Peter sind eher für Dich bestimmt und beziehen sich auf Peters Ausführungen im Bezug auf die Simprogs.

Meine Meinung zum Azura-Horn; Klipsch hatte in den 50 er schon bessere Konstruktionen.
Eine offene Schallwand bzw ein H-Dipol mit gutem Treiber halte ich für den Bassbereich eine bessere Alternative. Auch wegen der gleichmäßigen Belastung der Membranseiten.
Ich habe Dir vor längerer Zeit den Elrad ( oder Elektor) Artikel ans Herz gelegt. Mehr bedarf es nicht. Alles gut und ausreichend beschrieben. Und Peter hat es ausführlich in den Simulationen beschrieben. ( Die hast ja gut neu aufgearbeitet)

Horn( Bass) ist einfach. Nur in der gewünschten Umsetzung nicht oder kaum erreichbar.
Es bestehen immer physikalische Zusammenhänge zwischen Hornhalsfläche, Länge des Hornes und der Hornmundfläche. Dazwischen liegen etwas Mathematik und gesunder Menschenverstand.
Physik und Märchen liegen aber im HiFi-Sektor sehr nahe beieinander. Die Märchenerzähler wollen gerne die Physik mir rosaroten und geblümten Worten verdrängen. Was ja auch offensichtlich klappt

LG
Kay
Hörner | Total Generation Time: 0.1214s
© 1998-2017, Rainer Halstenbach, Alle Rechte vorbehalten