Hörner

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Kreativer-Freak
217 Beiträge

Guten Rutsch ins neue Jahr ! (456 mal gelesen)31.12.2014, 13:22:53
Nachdem Ihr mich mit Eurem positiven Feedback die letzten Tage wieder "aufgebaut" habt, habe ich gestern und heute Vormittag nochmal einen Zahn zugelegt.

Die beiden "Broken-Horns" von Plüschisator sind jetzt im "Masseklops".
Dazu habe ich heute Morgen noch jeweils 3 Visaton L-Pegelsteller (auch ein Tipp von @Plüschisator - DANKE !) in die Masseklops-Front eingebaut.

Die sind noch ohne Funktion, aber sieht schon mal richtig geil aus.

Auf den Masseklops, der übrigens mit dem BGS40 einen feinen, schnellen Bass produziert, kommt der WE22A-Klon.
Die KU-516 sollen daran nur in der Range 400 bis 1.600 Hz laufen.
Dann kommt das Broken MT-Horn bis 6000 Hz.
Das Broken HT-Horn läuft dann von 6000 bis 22.000 HZ.
Das Ganze ist dann ein Vierwegerich.

Mit den Pegelstellern sind alle 3 Hörner dann regelbar.
(O.K. dem KU-516 muss ich wohl mit einer Schaltung noch "weitere audiophile Manieren" beibringen- aber im ersten Go passiert das nicht.)

Noch eine für mich "gute Nachricht" meine Frau erlaubt mir die LS (wohin auch immer) mitzunehmen, wenn ich die WE22A-Klone weiß mache - haha - das sollte nun kein Problem sein.......
Meine zukünftige Nachbarschaft sollte am 2.1.2015 schon mal beginnen die Ohropax Bestände deuschlandweit aufzukaufen.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr !
Möge "der Saft" mit Euch sein.

Liebe Grüsse
K.F. / Olaf

Kreativer-Freak
217 Beiträge

Re: Erstaunlich... (458 mal gelesen)30.12.2014, 20:50:13
Ja super @Kaspie !

Aber meine Probleme haben einen anderen Hintergrund.........

Deine Excel-Tabelle ergab eine gute Vorlage/Schablone, nochmal vielen Dank dafür !

Liebe Grüsse
K.F. / Olaf
Kaspie
721 Beiträge

Re: Erstaunlich... (774 mal gelesen)30.12.2014, 16:05:59
Hallo Olaf,

baut Dich das hier auch auf?
http://flowerhouse.jp/bgm/western-12a.html

LG
Kay
Kreativer-Freak
217 Beiträge

Re: Erstaunlich... (648 mal gelesen)30.12.2014, 14:36:23
Danke @hifiharp & @Plüschisator !
Das baut MICH auf !

Zu Euren Fragen:

- die Unterschiede zwischen den einzelnen Planken sind (bis jetzt) unter 1mm Differenz geblieben. Das es gut funktionieren kann (nicht muss) weiss ich aus Erfahrung vom Hell-Horn.

- Ich werde das bis jetzt gebaute erst spachteln, schleifen, vorstreichen und dann erst das Innenteil fertig bauen. Bis kurz vor den Hornhals komme ich mit meinem Schleifer rein, schon ausprobiert.

- Das Ende des Hornhalses wird aus 0,6 mm Kupferblech gefertigt weil ich da nicht mehr mit der Hand hinein komme.
(Eine "fixe Idee" von mir, basierend darauf das die besten und ausgezeichneten Trompeten der Welt, genau so ein 0,6 mm Kupferblech hinter dem Mundstück verbaut haben und meine positiven Erfahrungen mit meinem Steel-Horn.)

- Der Treiber wird der Monacor KU-516, den ich von @Kaspie bekommen habe und der bei mir nur zwischen 400 und 1600 Hz laufen soll ! Aber dafür mit Schmackes !
In diesem Frequenzband sieht der KU-516 einfach am Besten aus.

- Das Horn wird innen schwarz, hochglänzend, außen seidematt.

Liebe Grüsse
K.F. / Olaf

plüschisator
230 Beiträge
Re: Erstaunlich... (716 mal gelesen)30.12.2014, 13:01:57
Es wäre eine Schande, das schöne Holz unsichtbar zu machen, so mit Lack, Spachtel usw.
Lässt sich aber vielleicht mit diesem Rohbau nicht anders machen. So oder so:
hifiharp
73 Beiträge
Re: Erstaunlich... (710 mal gelesen)30.12.2014, 12:37:21
Tolles Projekt!!

Meistens werden die Hörner in 2 oder 3 Teilen aus ganzen Platten gebaut.
Satohorn! Dein Weg ist sehr Interessant.

Ob die Übergänge zwischen den einzelnen Riemchen stören, wird wohl von der
Trennfrequenz abhängen. Wenn der Höhenunterschied nicht größer als 1mm ist,
sollte das eigentlich keine Rolle spielen. Im oberen Hornteil würde ich die Sprünge
Glatt spachteln. Das geht deutlich einfacher als Schleifen und sehn kann man es nicht!
Was für ein Nebelhorn nimmst Du denn als Treiber?



Gruß
hifiharp
hifiharp
73 Beiträge
Re: Erstaunlich... (688 mal gelesen)30.12.2014, 12:37:15
Tolles Projekt!!

Meistens werden die Hörner in 2 oder 3 Teilen aus ganzen Platten gebaut.
Satohorn! Dein Weg ist sehr Interessant.

Ob die Übergänge zwischen den einzelnen Riemchen stören, wird wohl von der
Trennfrequenz abhängen. Wenn der Höhenunterschied nicht größer als 1mm ist,
sollte das eigentlich keine Rolle spielen. Im oberen Hornteil würde ich die Sprünge
Glatt spachteln. Das geht deutlich einfacher als Schleifen und sehn kann man es nicht!
Was für ein Nebelhorn nimmst Du denn als Treiber?



Gruß
hifiharp
plüschisator
230 Beiträge
Re: Erstaunlich... (747 mal gelesen)30.12.2014, 10:58:43
Wie willst Du schleifen? Zu den Seitenwänden hin kann man ja nicht mehr frei arbeiten. Eigentlich müsste man die ganzen Querleisten in ihrer späteren Position auf eine Helling setzen, schleifen, und dann erst montieren. Vorne ist es ja noch denkbar, die Seitenwände abzukleben, und sich mit der Flex samt Fächerscheibe daran zu vergehen. Da ist noch genug Platz für Geräte. Aber weiter innen? Na, immerhin werden da die Flächen ja auch deutlich kleiner. Mit etwas Oberarmen bekommst Du es vielleicht sogar einfach mit 40er Schleifleinen hin.
Jedenfalls toll, das Du dich da so ran traust- vorbildlich!
Kreativer-Freak
217 Beiträge

Re: Erstaunlich... (688 mal gelesen)30.12.2014, 10:30:41
Moin @Plüschisator,

ich werde es auf jeden Fall versuchen wenn die Situation es erlaubt.

Im ersten Horn stecken jetzt, nach Planung und Erstellung der Schablone, verteilte 8 Tage Arbeit a' 7 Stunden täglich, für die reinen Holzarbeiten.....
Es dauert viel, viel länger als von mir geplant. *seufz*

Holz und Schrauben werden wohl reichen, ich habe noch eine volle Schachtel passende Schrauben entdeckt.

Der "Taschenlampentest" war jedenfalls ziemlich positiv, die Beplankung ist schon jetzt ohne Spachtelarbeiten erstaunlich dicht. Von der Warte gesehen war das langsame aber sorgfältige Arbeiten schon richtig.

Anhang - noch ein Bild aus einer frühen Bauphase.

P.S. Die Bilder der Nähmaschine gibt es erst im neuen Jahr, sorry.
Mein Nachbar "der Feuerwerken" hat meinen Keller für sein Feuerwerk in Beschlag genommen, steht alles voll, ich komme im Augenblick nicht an die Maschine.

Liebe Grüsse
K.F. / Olaf

plüschisator
230 Beiträge
Erstaunlich... (765 mal gelesen)30.12.2014, 09:55:48
...wie weit das Ding bereits gediehen ist. Kompliment!
Es wäre jammerschade. da nicht weiter zu machen. Hau rein, die Teile könnten ja noch dieses Jahr angegast werden!
Kreativer-Freak
217 Beiträge

Re: WE22A-Klon Bild III - die Idee (721 mal gelesen)29.12.2014, 22:59:42
Hier ein Bild um die Idee zu veranschaulichen die hinter dem Projekt steckte.

Wie gesagt ob ich es je ferstig umsetzen kann steht noch in den Sternen.....

Liebe Grüsse
K.F. / Olaf

Kreativer-Freak
217 Beiträge

Re: WE22A-Klon Bild II mit Treiber (730 mal gelesen)29.12.2014, 22:54:26
....mal ein bisschen zustammengesteckt das Ganze.....

Liebe Grüsse
K.F. / Olaf

Kreativer-Freak
217 Beiträge

WE22A-Klon Bild I Rohbau (828 mal gelesen)29.12.2014, 22:51:26
Wenn ich die beiden noch fertig bekomme.......?

So soll/sollte es werden.

Liebe Grüsse
K.F. / Olaf

Kaspie
721 Beiträge

Weitere Bilder von aufgehängten Mitteltonhupen (929 mal gelesen)25.11.2014, 18:26:41
Chris,

hier ist noch ein Schmankerl
http://www.auditorium23.de/LM_Audio/LM_Audio.html


und


Deine Variante finde ich chic

LG
Kay
plüschisator
230 Beiträge
Danke kaspie! (636 mal gelesen)25.11.2014, 11:49:10
Das Bild ist für mich einfach nur schön. Hörner aufzuhängen scheint eine gute Idee zu sein.

Zu deinen Fragen: Meinen "Messaufbau" habe ich nicht umsonst in Anführungszeichen gesetzt. Da wird nur gezeigt, das "Mehr Zitter" auf "mehr Rappel" hindeutet. Halt eine sensiblere Variante des Handauflegens.
Die Unterscheidung zwischen Körper- und Luftschallübertragung geschah ganz einfach zwischen dem Ausstellungsort: Auf einer rappelnden Box zeigt Zittern Körperschall, auf einer massiven Unterlage dagegen Luftschall. Nix Mathematik. Wozu auch? Tranquilo entkoppelt hervorragend vom Körperschall, und irgendwann vermag, wie schon gesagt, rein pegelabhängig, alleine der Luftschall das Horn anzuregen. Was aber nichts ausmachen dürfte.

Inwieweit Wassermenge und -Radius Anregungsfrequenzen transponieren- mir doch egal.

Zum "Nachvollziehen" des 811b: Schrobte ich doch schon. Klang. Angekoppelt besser. Weniger "Klingel".

Ich bin jetzt auch mit dem Thema durch, zumindestens vorläufig. Nicht, weil das Thema langweilig wäre. Aber da ich nicht Vorlesungen darüber zu halten möchte, interessiert mich nur, WAS ich WIE bauen muss. Schlicht Holzhörner an Federn.
Kreativer-Freak
217 Beiträge

Re: Zum Wasserglastest...auch im Hinblick auf den Masseklops... (567 mal gelesen)25.11.2014, 09:18:26
Ja - "schalltot" ist der Masseklops auch nicht, aber ich habe schon einen ziemlich großen Aufwand (Material, Zeit) für das Innenleben aufgewendet......und bin auch da noch nicht fertig......

Ich hatte bzw. habe ja Vergleichsmöglichkeiten "Battlenoise-Onken Gehäuse" 19 mm Spanplatte und 18 mm Multiplex mit einer einfachen Kreuzversteifung.

Oder die "Battlenoise - das Monster" meine Bassrutsche in 18 mm Fichtenleimholz.
Die Hornführung und die Hornschrägen sind mit verleimten Restholz gefüllt und dann ausgeschäumt.

Die zittern beide wie "Lämmerschwänze" im Eisregen vor sich hin.......

Dageben ist der Masseklops schon "ein Fels in der Brandung".
Ohh - hihi - jetzt habe ich einen Namen : "Battlenoise - The Rock"

Ich werde es nach meinem Urlaub mal testen - und berichten.....

Liebe Grüsse
K.F. / Olaf

Anlage :
Foto Innenleben Rohbau Stufe 1

Kaspie
721 Beiträge

Re: Entkoppeln, Ankoppeln (902 mal gelesen)24.11.2014, 14:54:39
Chris,
es gibt eine ganze Menge von Bildern im Netz.
Schau bei Western Electric nach und achte mal darauf, wie die Hörner " in der Luft" hängen.
Beispiel:

(Altec war der WE Service)
Die Veränderungen mit und ohne Ankoppelung des Horns auf der VOTT habe ich hier ja zur Genüge nachvollzogen......

Darf ich fragen, was Du nachvollziehen konntest?
Es ist mir nicht so ganz klar, was der Wassertest jetzt zeigt? Schall wird , so wie ich weiss, auch per Luft übertragen
Und wenn es der Körperschall ist, den Du sichtbar machst; mit welcher Ausgangs- Frequenz hast Du die Wasserschüssel angeregt? Welchen Durchmesser hat die Wasserfläche ?Hier ist die Frequenz der optischen Bewegungen recht leicht auszurechnen, hat aber mit der Eingangsfrequenz recht wenig zu tun.
Hinzu kommen noch so Kleinigkeiten wie z.B. Transmissionsverluste, Schalllaufzeiten in unterschiedlichen Medien....
Das Thema ist ganz schön Komplex und mathemathisch eher nicht zu erfassen ( wenn doch, interessiert es eh keinen ) ). Spannend aber auf jeden Fall

LG
Kay
plüschisator
230 Beiträge
Re: Entkoppeln, Ankoppeln (650 mal gelesen)24.11.2014, 11:56:06
Gibt es Bilder von der entkoppelnden Aufhängung, original von Altec? So was habe ich noch nie gesehen.
Die Veränderungen mit und ohne Ankoppelung des Horns auf der VOTT habe ich hier ja zur Genüge nachvollzogen. Ich fasse mir jedoch seit dem Wasserglastest immer noch an den Kopf. Was habe ich mit verschiedenen Dämpfungsmaterialien experimentiert, wieviel Zeit ging da drauf. Und wie viel hat sich da auch ebenso immer verändert, obwohl die Entkoppelung nie vollständig war. Der Holzklon mit den Tranquilos hat zwar immer noch keinen Ton produziert, aber die Tests waren eindeutig.
Meine Hörner werden ab jetzt wohl immer auf Federn stehen. Oder hängen.


Kaspie
721 Beiträge

Entkoppeln, Ankoppeln (905 mal gelesen)24.11.2014, 11:01:15
Hallo Chris,
schau dir die Vott mal genau an. Auch die alten Zeichnungen von Altec sind recht aufschlussreich. Akustisch Tod waren diese Konstruktionen zum Glück nicht.

Ankoppeln des MHT-Hornes an die Vott wurde über einen angeschraubten Holzwinkel vollzogen.
Eine Entkopplung wurde damals aber auch gemacht. Das Horn wurde augehängt.

Eine Entkopplung, so wie Du es gemacht hast, finde ich recht spannend. Ich lese interessiert mit.

LG
Kay
plüschisator
230 Beiträge
Zum Wasserglastest...auch im Hinblick auf den Masseklops... (614 mal gelesen)24.11.2014, 08:48:40
...mit Lampe: Der ist fies. Vibrationen unterhalb der "Handauflegschwelle" werden gnadenlos detektiert. Wir haben ihn noch verfeinert: Mit einer LED an der Decke. Deren Spiegelung zeigt dann ein Zittern, während der Wasserspiegel alleine noch ruhig erscheint.
Tja, und bis jetzt gab es hier noch keine "akustisch tote" Gehäuse. Ist eine reine Frage des Pegels.
Ein Dackelsarg mit Fliesen innen brachte es allerdings ganz gut, da tat sich bei dem 13cm TT angemessenen Pegeln nichts weiter. Großgehäuse dagegen, die werden wohl immer ein gewisses Eigenleben behalten. Dummerweise ist die Versteifung solcher Klopper nicht trivial, da braucht es Versuchsaufbauten...Ich lasse meine VOTT mal einfach fröhlich immer weiter rappeln.

Worauf es für mich hinausläuft: Man kann sich da totdämmen, um eine Entkoppelung der Hörner kommt man doch nicht herum.
Und diese Entkoppelung halte ich für viel wichtiger, als eventuelle(!) Zugewinne an Basspräzision durch Materialschlachten.
Nur mal so als aktuellen Erkenntnisstand.
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